Herzlich Willkommen auf dem LEW E-Mobility-Blog!

Als E-Mobility-Projektteam haben wir diese, für LEW neue Form der Kommunikation gewählt, um Sie direkter, schneller und persönlicher über aktuelle Ereignisse rund um die LEW-Aktivitäten zum Thema Elektromobilität informieren zu können. Und um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Am Ende jedes Beitrags finden Sie unsere Kommentarfunktion. Zusätzlich zu den allgemeinen Informationen rund um E-Mobility werden Mitarbeiter von ihren Erfahrungen mit Elektromobilität berichten.

Bitte beachten Sie dabei unsere Hinweise für Ihre Kommentare und Rückmeldungen.


Diakonie Memmingen ist elektrisch unterwegs

Mitarbeiter des Diakonischen Werks Memmingen testen vier Monate ein Elektroauto auf den Straßen des Bezirks Unterallgäu. Paul Waning, Vorstandsmitglied der Lechwerke AG, übergab Mitte März im Pflegezentrum Caroline-Rheineck-Haus in Memmingen einen Mitsubishi i-MiEV an Stefan Gutermann aus dem Vorstand der Diakonie.

Die soziale Einrichtung unterhält einen eigenen Fuhrpark mit 14 Fahrzeugen für den ambulanten Dienst und erprobt nun die umweltfreundliche Elektromobilität. „Ambulante Dienste wie die Diakonie fahren täglich viele kurze Wege. Deshalb können wir mit dem Einsatz von Elektrofahrzeugen eine Menge zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, sagte Stefan Gutermann. „Mit dem Test eines Elektromobils im täglichen Einsatz lernen wir die neue Technologie schon heute näher kennen. Ich freue mich, dass die Lechwerke uns die Möglichkeit bieten, erste eigene Erfahrungen mit einem Elektroauto zu machen.“

Die Diakonie Memmingen erprobt die Praxistauglichkeit der Elektromobilität, wovon sowohl sie selbst als auch die Lechwerke für die weitere Entwicklung der Technologie profitieren.

„Die Lechwerke möchten sämtliche Anforderungen für den täglichen Betrieb der Elektromobile sehr genau erkunden. Wir verwerten diese Erfahrungen, um unsere Fahrzeuge immer weiter zu optimieren und zur Marktreife zu führen. Deshalb freuen wir uns, dass auch die Diakonie Memmingen ein E-Mobil in der täglichen Praxis ausführlich erprobt“, sagte Paul Waning. „Bei dieser Kooperation sammeln sowohl die Diakonie als auch LEW wertvolle Erfahrungen mit der kommenden Technologie.“

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admin am 16.03.2012 in Allgemeines

Gemeinde Kissing erhält E-Auto zum Test

Mitarbeiter der Gemeinde Kissing sind für zwei Wochen mit einem Elektroauto auf den Straßen der Region unterwegs. Eckart Wruck, Leiter E-Mobility bei der Lechwerke AG, übergab Anfang März im Kissinger Rathaus das Fahrzeug, einen Mitsubishi i-MiEV, an Manfred Wolf, den 1. Bürgermeister des Ortes.

Die Gemeinde unterhält einen eigenen Fuhrpark mit neun Fahrzeugen und beginnt nun mit der Erprobung der umweltfreundlichen Technologie: „Unsere Mitarbeiter fahren regelmäßig die gleichen, relativ kurzen Strecken in der Gemeinde und im näheren Umland. Dafür sind Elektroautos optimal. Ich freue mich, dass die Lechwerke uns das Fahrzeug bereitstellen. So können wir unsere ersten eigenen Erfahrungen mit der Technologie machen“, sagte Manfred Wolf. „Mit dem Einsatz eines Elektromobils leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Ich gehe davon aus, dass wir uns auch nach der ersten Testphase weiter mit dem Thema beschäftigen werden. Wir bleiben mit LEW im Gespräch.“

Kissing sammelt nun wertvolle Erfahrungen zur Praxistauglichkeit der Elektromobilität, wovon sowohl sie selbst als auch die Lechwerke für die weitere Entwicklung der Technologie profitieren.

„Es kommt uns darauf an, sämtliche Anforderungen des täglichen Betriebs der Elektrofahrzeuge genau zu erkunden. Wir nutzen diese Erfahrungen, um unsere Angebote in diesem Bereich immer weiter zu verbessern. Deshalb sind solche Tests in der täglichen Praxis so wichtig“, sagte Eckart Wruck. „Die Mitarbeiter der Gemeinde Kissing werden alle Vorzüge der Elektromobilität bei der täglichen Arbeit kennenlernen und sind dabei zugleich regionale Botschafter der neuen Mobilität.“

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admin am 16.03.2012 in Allgemeines

Caritas Augsburg wird elektromobil

Die Caritas Augsburg ist für zwei Monate mit einem Elektroauto auf den Straßen der Region unterwegs. Norbert Schürmann, Vorstandsmitglied der Lechwerke AG, übergab in der LEW-Unternehmenszentrale das Fahrzeug, einen Mitsubishi i-MiEV, an Pfarrer Dr. Andreas Magg, Direktor des Augsburger Diözesan-Caritasverbandes. Die Caritas wird außerdem zwei Elektrofahrräder testen.

Die Caritas unterhält einen eigenen Fuhrpark mit zwölf Fahrzeugen in der Region und beginnt nun mit der Erprobung der umweltfreundlichen Technologie: „Viele unserer Mitarbeiter fahren regelmäßig die gleichen Strecken in der Stadt und dem Umland. Das sind gute Voraussetzungen für den Einsatz von Elektroautos – und auf kurzen Wegen auch von Elektrofahrädern. Ich freue mich deshalb sehr, dass LEW uns die Elektromobile für erste eigene Erfahrungen bereitstellt“, sagte Dr. Andreas Magg. „Die Schöpfung zu bewahren, das gehört auch zu unserem Leitbild als Caritas. So ist das Elektromobil für uns eine sehr interessante Chance, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten und dadurch gleichzeitig Soziales mit dem Umweltschutz zu verbinden. Elektromobilität ist für uns ein Thema, mit dem wir uns nach den zwei Monaten der Testphase sicher weiter beschäftigen werden.“

Die Caritas sammelt wertvolle Erfahrungen zur Praxistauglichkeit der Elektromobilität, wovon sowohl sie selbst als auch die Lechwerke für die weitere Entwicklung der Technologie profitieren.

„Die Elektromobilität befindet sich in der entscheidenden Phase auf dem Weg in den Massenmarkt. Es kommt nun darauf an, die Anforderungen des täglichen Betriebs im Detail zu erkunden und diese Erfahrungen dann in weitere, immer bessere Lösungen umzusetzen. Deshalb sind Kooperationen wie mit der Caritas wichtig“, sagte Norbert Schürmann. „Außerdem sollen möglichst viele Menschen aus unterschiedlichen Bereichen die Gelegenheit erhalten, alle Vorzüge der Elektromobilität im Wortsinn selbst zu erfahren. Die Mitarbeiter der Caritas sind, wenn sie die Fahrzeuge erproben, sowohl Nutzer und Tester der neuen Mobilität als auch deren regionale Botschafter.“

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admin am 2.03.2012 in Allgemeines

Nett für Kurzstrecken und in der Stadt

von Oliver Gröner

Gleich vorweg: Nach gewissen Modifizierungen könnte so ein E-Fiat 500 aus dem LEW-Fuhrpark tatsächlich den Platz eines Zweitwagens in meiner Garage einnehmen.

Das Fahrgefühl und der Wiedererkennungswert des strombetriebenen Fiat sind vorzüglich. Die Durchzugskraft im unteren Geschwindigkeitsbereich ist vergleichbar mit Fahrzeugen mit Ottomotoren. Die Spitzengeschwindigkeit von 110 km/h ist vollkommend ausreichend für den Einsatzbereich in Stadtnähe. Weitere Strecken sind allerdings nicht zu empfehlen, da die Leistung und Reichweite etwas zu gering ausfallen. Mit seiner Reichweite lässt das Fahrzeug keine großen Touren zu.

Fazit: Ein nettes Fahrzeug für den Kurzstreckenverkehr sowie im Stadtbereich.

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admin am 27.01.2012 in Elektro-Auto

Der erste Vito E-CELL von Mercedes kommt auf die Straßen Bayerisch-Schwabens

Die Lechwerke verstärken mit dem Vito E-CELL ihren Fuhrpark um einen elektrisch betriebenen Transporter. Das Fahrzeug wird in Kleinserie produziert, in Bayerisch-Schwaben ist es das erste dieser Art, das zugelassen wird. Thomas Maucher, Leiter des Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Zentrums in Augsburg, hat den Vito E-CELL kürzlich im Rahmen eines Pressetermins an Eckart Wruck, Leiter E-Mobility bei LEW, übergeben.

LEW setzt das Nutzfahrzeug ab sofort vorwiegend im internen Verkehr im innerstädtischen Bereich ein. Es wird zwischen verschiedenen Standorten in Augsburg unterwegs sein. Dabei leistet der elektrisch angetriebene Transporter konkret einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort: Seine Nutzlast von bis zu 850 kg bewegt er bei einer Reichweite von bis zu 130 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ganz ohne die lokale Produktion von Abgasen, Feinstaub oder Motorlärm er bietet damit emissionsfreie Mobilität. Der Einsatz des Transporters ist Bestandteil einer umfangreichenden Kooperation im Bereich E-Mobility zwischen Mercedes-Benz, Niederlassung Augsburg und LEW.

„Damit sich Elektromobilität durchsetzt, ist ein attraktives Portfolio an Fahrzeugen für den Personen- wie Gütertransport Voraussetzung. Der Vito E-CELL setzt Maßstäbe, wenn es um Transportaufgaben mit vielen kurzen Strecken und häufigen Stops geht“, sagte Thomas Maucher.

„Nachdem LEW bereits sechs elektrisch betriebene PKW nutzt, erschließt der Vito E-CELL neue Einsatzmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge“, erklärt Eckart Wruck. „Der eigene Fuhrpark ist allerdings nur ein Baustein unseres E-Mobility-Engagements. LEW forciert das Thema insbesondere durch den Aufbau einer regionalen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus sammeln wir in Kooperationen mit Städten und Gemeinden Erfahrungen zur Praxistauglichkeit der Elektrofahrzeuge und ermöglichen Interessierten Elektromobilität auf unseren Roadshows zu erleben.“

Im Zuge der Kooperation mit Mercedes-Benz wurden bereits eine öffentlich zugängliche Ladesäule sowie eine Ladebox für Kunden des Nutzfahrzeug-Zentrums auf dessen Gelände in Betrieb genommen. Zudem informiert eine Ausstellung im Kundenbereich von Mercedes-Benz Gäste über das Engagement und die Angebote von LEW im Bereich Elektromobilität.

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admin am 3.01.2012 in Allgemeines, Elektro-Auto

Stadtverkehr ja, Bundesstraße nein

von Christian Higl

Da mich vor allem die Alltagstauglichkeit des E-Fiat 500 interessierte, fuhr ich erst mal zum Einkaufen. Durch die teilbare Rückbank bekommt man in den Kleinwagen ohne Probleme mehrere Getränkekisten. Leider nimmt die Materialbox (Ladekabel, Erste-Hilfe-Set, etc.) viel Platz weg. Die Musikinstrumente von meiner Frau und mir (2 Trompetenkoffer + 2 Notentaschen) passten nur nach Entfernen der Materialbox in den Kofferraum.

Die Beschleunigung von 0 auf 70 km/h erfolgt stets zügig. Für die typische Sonntagsspazierfahrt übers Land ist das Auto aber nur bedingt geeignet, da ab 70 km/h das anfängliche Drehmoment deutlich abnimmt. Da kommt man sich manchmal wie eine “Wanderbaustelle” vor. Da der Motor maximal 110 km/h zulässt, ist ein Überholmanöver auf der B2 (120 km/h erlaubt) sehr riskant. 130 km/h Spitzengeschwindigkeit würde dem Fahrer mehr Sicherheit geben.

Das Handicap des E-Fiat 500 – die benötigte Starkstromladestelle – erwies sich sogar als Vorteil: Die Schnellladung sorgte für einen vollen Tank während des Nachmittagskaffees. Die Reichweite ist mit ca. 120 Kilometern mehr als ausreichend: Wann fährt man schon so weit, ohne dass man zwischendurch mal zwei Stunden tanken könnte? Eine SMS auf das Handy, dass der Tank vollgeladen ist, wäre eine sinnvolle Erweiterung. Ebenso eine Stromtankstelle im Norden des Landkreises Augsburg, beispielsweise in Meitingen.

Außer mir testeten noch fünf weitere Personen das Auto. Alle waren positiv überrascht, lediglich die Anschaffungskosten minderten die Lust auf den Kauf eines Elektroautos.

Fazit: Für Pendler, die auch auf Schnellstraßen unterwegs sind, ist das Elektroauto E-Fiat 500 noch keine endgültige Lösung – die Endgeschwindigkeit ist zu gering. Als Zweitwagen für den Stadtverkehr und den normalen Einkauf ist das Auto bereits geeignet. Sobald der Preis stimmt, ist das Elektroauto als Kleinwagen absolut konkurrenzfähig!

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admin am 13.12.2011 in Elektro-Auto

Landkreis Dillingen ist elektromobil

Das Landratsamt Dillingen an der Donau ist seit Donnerstag mit einem Mitsubishi i-MiEV elektromobil. Im Rahmen eines Pressetermins übergab Eckart Wruck, Leiter E-Mobility bei der Lechwerke AG, das Fahrzeug an Landrat Leo Schrell. Sechs Wochen lang können Mitarbeiter das Elektrofahrzeug für Außentermine nutzen. Sie sammeln damit Erfahrungen zur Praxistauglichkeit, von denen der Landkreis und LEW profitieren. Gleichzeitig leistet der Einsatz des Autos auch konkret einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort, denn das Elektroauto produziert keine Abgase, keine Feinstaub- oder Motorlärmbelastung und bietet damit absolut emissionsfreie Mobilität.

Landrat Leo Schrell betonte bei der Fahrzeugübernahme, dass der Landkreis Dillingen in vielfacher Hinsicht bereits eine Vorreiterrolle auf dem Energiesektor einnehme. So sei die Wärmeversorgung nahezu aller Kreiseinrichtungen in Kürze komplett auf erneuerbare Energien umgestellt. In der Energiewende sieht der Landrat eine herausragende Chance für eine regionale Wertschöpfung. „Dabei stellt die E-Mobility einen von vielen Aspekten dar“, so Schrell. Im Interesse eines nachhaltigen Klimaschutzes sei es nach Ansicht des Landrats wichtig, den CO2-Ausstoß zu minimieren. Dazu kann die Automobilindustrie mit der serienmäßigen Bereitstellung von Elektrofahrzeugen einen wichtigen Beitrag leisten. Mit der testweisen Nutzung des Elektrofahrzeuges, betonte Schrell, wollen wir deshalb das Interesse in der Öffentlichkeit für diese zukunftsweisende Antriebsart wecken.

„Elektromobilität befindet sich in einer entscheidenden Phase auf dem Weg in den Massenmarkt. Neben dem Aufbau einer bedarfsorientierten regionalen Ladeinfrastruktur ist ein wachsendes Angebot an Elektrofahrzeugen Voraussetzung für den Erfolg der Technologie“, sagte Eckart Wruck. „Es geht nun darum, die Fahrzeuge in der Praxis zu testen und die Anforderungen des alltäglichen Betriebs zu erkennen. Deshalb sind Kooperationen wie mit dem Landkreis Dillingen so wichtig.“

In der vergangenen Woche wurde in Lauingen, Landkreis Dillingen a. d. Donau, die neueste von aktuell vierzehn Ladesäulen der LEW in Betrieb genommen. Sie gewährleisten Fahrern von Elektrofahrzeugen eine komfortable und sichere Aufladung der Akkus. Der Ausbau dieser Infrastruktur wird fortgesetzt. Über den Verbund „Ich tanke Strom“ haben Fahrer von Elektroautos außerdem Zugang zu insgesamt mehr als 40 Autoladesäulen in der gesamten Region.

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admin am 28.10.2011 in Allgemeines

Eco-Box-Solar im Praxistest

Die LEW Netzservice GmbH, ein Tochterunternehmen der Lechwerke AG, hat mit der LEW-Eco-Box-Solar eine Ladebox für Elektrofahrzeuge entwickelt, die erstmals die Direkteinspeisung von Strom aus einer Fotovoltaikanlage ermöglicht. Der erste Praxiseinsatz im Realbetrieb findet seit Ende September bei der Firma Hörmann Solartechnik, Zusmarshausen statt. Gespeist wird die Ladesäule von einer Fotovoltaikanlage auf dem Carport der Firma. Wird ein definierter Schwellenwert von einem Fünftel der Maximalleistung erreicht, wird das firmeneigene Elektroauto vom Typ Mitsubishi i-MiEV emissionsfrei mit der eigens erzeugten Energie aufgeladen.

„Unser Familienunternehmen befasst sich seit vielen Jahren mit regenerativen Energien und bietet rum um dieses Thema verschiedene Leistungen an. Da versteht es sich von selbst, dass wir neuen Möglichkeiten gegenüber sehr aufgeschlossen sind“, sagt Markus Hörmann von Hörmann Solartechnik. „Unsere Fotovoltaikanlage erzeugt bis zu 14 kW Strom. Das ist mehr als ausreichend um unser Elektroauto, das wir täglich nutzen, zu laden. Ziel ist, den Firmenfuhrpark in Zukunft komplett auf elektrische Mobilität umzustellen.“

„Noch handelt es sich bei der LEW-Eco-Box-Solar um einen Prototyp. Umso wichtiger ist es, dass wir die Phase der Laborversuche durch Einsätze im Realbetrieb erweitern und Erfahrungen im Realbetrieb sammeln“, sagt Eckart Wruck, Leiter E-Mobility bei LEW. „Dem Pilotprojekt mit Hörmann Solar sollen noch in diesem Jahr weitere folgen, mit Privatkunden, Gewerbetreibenden und Kommunen. Wer Interesse hat, sollte das Gespräch mit uns suchen. Denn eine der häufigsten Fragen im Rahmen, die zum Thema Elektromobilität zum Beispiel auf Roadshows gestellt wurde, war: Kann ich ein Elektroauto auch direkt mit Strom aus der eigenen Solaranlage laden? Mit der LEW-Eco-Box Solar haben wir dafür nun eine neue, pragmatische Lösung entwickelt“, so Wruck weiter.

Die LEW Eco-Box Solar hält als Anschlussmöglichkeiten sowohl eine 230-V-Steckdose als auch die Steckvorrichtung IEC Typ 2 für Schnellladevorgänge bereithält. Durch einen herkömmlichen Netzanschluss ist über die Box auch die sofortige Ladung eines Elektrofahrzeuges über das Stromnetz möglich. Daneben gehört die Wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Ladearten, eine automatische Tarifumschaltung zwischen Hoch- und Niedertarifzeiten sowie geringe Wartungsintensität zu den Spezifika der Ladebox.

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admin am 15.10.2011 in Allgemeines

Oldtimerrallye mit dem Elektroauto

von Peter Kraus

So neu ist Elektromobilität ja gar nicht. Das Elektroauto ist vor seinem Benzin saufenden Verwandten entstanden. 1881 präsentierte Gustave Trouvé das erste voll funktionsfähige und alltagstaugliche Elektroauto auf der Elektrizitätsmesse in Paris – fünf Jahre vor dem Patent für Benz. Und im Jahre 1899 fuhren schon etliche Elektrotaxis durch New York.

Warum also nicht mit dem Elektroauto zur Oldtimerrallye?

Im Bauhof in Aystetten hatte ich bereits zwei Tage vor der Oldtimerrallye einen E-Fiat 500 abgestellt und an die Steckdose gehängt. Würde die Ladung für die 1. Etappe reichen? Immerhin sollten 122 Kilometer bis nach Dinkelscherben zurückgelegt werden… Dies war einer meiner Gedanken, als ich das Fahrzeug am zugewiesenen Startplatz bereitstellte.

Gemeinsam mit Eckart Wruck, meinem Beifahrer und Lotsen für die Rallye, wartete ich gespannt auf den Start. Schon da konnten wir hautnah den Unterschied zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren und eben einem Fahrzeug mit Elektromotor erleben: Unser abgasfreies und nahezu lautloses Fahrzeug hob sich deutlich von den vielen knatternden und stinkenden Fahrzeugen aus dem letzten Jahrhundert ab, auch verlor unser Fahrzeug weder am Start noch auf der Strecke Öl.

Auf einer landschaftlich reizvollen Strecke ging es dann durch den nördlichen Teil des Landkreises Augsburg bis in den Landkreis Dillingen und von dort über Strecken auch im Landkreis Günzburg nach Dinkelscherben. Bei der ganzen Fahrt galt die ganze Aufmerksamkeit immer der Batterieladeanzeige. Rund 15 Kilometer vor dem Etappenziel kam dann die Anzeige für eine Nachladung. Bis zuletzt waren wir uns nicht ganz sicher, ob es reichen würde, haben dann aber ohne jegliche Probleme doch das Ziel erreicht.

Vor der Mittagspause musste dann der geplante Fahrzeugwechsel stattfinden, in Dinkelscherben stand hierfür ein zweiter vollgeladener E-Fiat 500 bereit. Nach dem Wechsel ging es auf der zweiten Etappe durch den südlichen Teil des Landkreises Augsburg bis in den Landkreis Unterallgäu. Nach 104 Kilometern kamen wir schließlich in Stadtbergen an. An der LEW-Zentrale in Augsburg hatte unser E-Fiat sogar noch 25 Prozent Ladung.

Fazit: Ein einmaliges Erlebnis. Das Interesse der Zuschauer an unserem Elektrofahrzeug war enorm: Bei jedem Halt mussten wir viele Fragen beantworten.

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admin am 11.08.2011 in Allgemeines

Landratsamt Unterallgäu probeweise elektromobil

Das Landratsamt Unterallgäu setzt ein Zeichen für den Klimaschutz: Einen Monat lang können die Mitarbeiter der Kreisbehörde ihre Dienstfahrten mit einem Elektroauto beziehungsweise bis Ende November mit einem Elektrofahrrad machen. Im Anschluss an die Testphase wird sich entscheiden, ob künftig Elektrofahrzeuge den Landkreis-Fuhrpark ergänzen werden. „Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen“, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Übergabe der Fahrzeuge.

Im Einsatz ist nun ein E-Fiat 500 MicroVett. „Elektroautos produzieren keine Abgase, keine Feinstaub- oder Motorlärmbelastung. Sie bieten absolut emissionsfreie Mobilität“, betonte Eckart Wruck, Leiter des E-Mobility-Teams von LEW, bei der Übergabe vor dem Landratsamt. Neben dem Elektroauto steht den Mitarbeitern des Landratsamts in den kommenden Wochen für kürzere Fahrten auch ein Elektrofahrrad des „Heiss Rad & Roller Center” aus Memmingen zur Verfügung.

Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich von den Vorzügen des Elektroautos bereits bei einer Probefahrt selbst überzeugt: Das Fahrzeug sei leise und spritzig.

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admin am 9.08.2011 in Allgemeines